Anhebung der gemeindlichen Steuersätze

Nachdem bereits alle umliegenden Gemeinden ihre Hebesätze erhöht haben, hat nun auch der Wehringer Gemeinderat in seiner Sitzung vom 14. Dezember 2021 erstmalig seit mehr als 40 Jahren die Realsteuerhebesätze zum 1. Januar 2022 angepasst. Bürgermeister Manfred Nerlinger machte in der Sitzung deutlich, dass es die derzeitige finanzielle Situation der Gemeinden nicht mehr zulasse, pauschal auf Steuererhöhungen zu verzichten. Wehringen muss beispielsweise im Haushaltsjahr 2022 vollständig auf Einnahmen aus der Schlüsselzuweisung des Freistaats verzichten. Diese betrugen im Vorjahr noch mehr als 400.000 Euro. Das Gremium war sich einig, die Hebesätze moderat anzuheben und an den Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden anzugleichen. Die Mehrbelastung für die einzelnen Haushalte ist im Vergleich zu den derzeitigen Erhöhungen beispielsweise für Energie oder Kraftstoff sehr gering. Ab dem 1. Januar 2022 betragen die Hebesätze für die Grundsteuer (A): 360 v.H., Grundsteuer (B): 350 v.H. und Gewerbesteuer: 340 v.H.

Ebenfalls zum 1. Januar 2022 trat die Erhöhung der Hundesteuer in Kraft. Künftig werden 50 Euro für den ersten Hund, 75 Euro für den zweiten Hund und 100 Euro für jeden weiteren Hund pro Jahr fällig.

Die zugehörigen Satzungen sind unter www.wehringen.de/gemeinde/ortsrecht einsehbar.

 

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