Der Wehringer Seniorenwegweiser ist erschienen

Das Seniorenwegweiser-Team (v.l.n.r.) Josef Schmidt, Angela Seitz, Gisela Lautenbacher und Fritz Settele mit Bürgermeister Manfred Nerlinger (Bildmitte). Nicht im Bild: Babsy Drössler, Inge Sauer.

Freizeitgestaltung, Nachbarschaftshilfe, Wohnen im Alter, Vorsorge, Pflegebedarf: Die ältere Generation ist heute fitter und aktiver denn je, steht jedoch gleichzeitig auch vor neuen Fragen und ungeahnten Herausforderungen. „Der Bedarf an Information und Unterstützung von außen nimmt im Alter immer mehr zu, Unterstützung muss oft kurzfristig organisiert werden,“ betont Bürgermeister Manfred Nerlinger. „Der demografische Wandel beschäftigt zugleich die Kommunen.“ So auch die Gemeinde Wehringen, wie ein Blick in den Demographie-Spiegel des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigt: Demnach wird hier für den Zeitraum zwischen 2014 und 2028 ein Wachstum des Bevölkerungsanteils der Menschen über 65 Jahre um 47,2 Prozent prognostiziert, was in absoluten Zahlen ein Anwachsen dieser Gruppe von 487 auf 720 ältere, alte und hochaltrige Menschen bedeutet.

Die Gemeinde Wehringen hat daher erstmals einen eigenen Seniorenwegweiser aufgelegt: Die über 40 Seiten starke Broschüre bündelt zahlreiche Informationen zu seniorenrelevanten Themen und Angeboten. Auch für Angehörige und Menschen mit Behinderung stellt der Wegweiser Überblicksinformationen, Ansprechpartner, Beratungsstellen und soziale Einrichtungen vor.

Besonderes Augenmerk erhalten in der Broschüre die verschiedenen Angebote und Einrichtungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden, die es vor Ort in Wehringen gibt, angefangen von der medizinischen Infrastruktur, der neu gegründeten Nachbarschaftshilfe samt dem Seniorenbeauftragten, bis hin zu den zahlreichen Angeboten der Wehringer Vereine oder der Gemeinde selbst.

Die weiteren Kapitel widmen sich Themen wie Betreuung und Pflege, Wohnen im Alter, Vorsorge für Unfall oder Krankheit, finanzielle Hilfen, Beratung und Hilfe bei Behinderung, allgemeine soziale Angebote, Rat bei Todesfall sowie Ansprechpartner bei Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbänden.

Ein ehrenamtliches Redaktionsteam – bestehend aus Babsy Drössler, Gisela Lautenbacher, Inge Sauer, Josef Schmidt und Fritz Settele, mit einem Fachbeitrag von Anna Bergmann - hatte rund ein Jahr lang gemeinsam mit der Gemeinde Wehringen den Seniorenwegweiser erarbeitet.

Ermöglicht wurden Gestaltung und Druck des Wehringer Seniorenwegweisers durch Fördermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Die Broschüre wurde kürzlich gemeinsam mit Pflasterboxen der Nachbarschaftshilfe an alle Wehringer Haushalte verteilt. Auch bei der Gemeindeverwaltung ist der Seniorenwegweiser erhältlich.

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