Verkehrsfreigabe der Oberottmarshauser Straße

Freie Fahrt herrscht seit Mitte Juni wieder auf der Oberottmarshauser Straße: „Die Straße ist für uns Wehringer die wichtigste Ost-West-Verbindung. Ein großes gemeinsames Bauprojekt von Deutscher Bahn und Gemeinde Wehringen wurde hier nun glücklich abgeschlossen und sorgt künftig für Fahrkomfort und Verkehrssicherheit für sämtliche Verkehrsteilnehmer“, freute sich Erster Bürgermeister Manfred Nerlinger bei der Übergabe.

Seitens der DB-Netz AG war ein Neubau der über 100 Jahre alten Eisenbahnbrücke über die Oberottmarshauser Straße sowie über den Wirtschaftsweg 450 Meter nördlich erforderlich geworden. Die Brücke am Wirtschaftsweg wurde in den Abmessungen des Altbauwerks errichtet, die Kosten hierfür in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro trägt der Bund.

Mit Beginn der Bauarbeiten im Frühjahr 2019 war die Oberottmarshauser Straße dann für den Verkehr gesperrt worden. Nach sieben Monaten Bauzeit konnten beide Bahnbrücken termingerecht im September 2019 eingeschoben werden. Im Oktober erfolgte plangemäß die Übergabe der Baustelle an die Gemeinde Wehringen, um die in der Folge nötigen Straßenbauarbeiten durchzuführen. Die zweispurige Fahrbahn mit eigenem Fuß- und Radweg im Brückenbereich wurde ebenfalls termingerecht und im vorgegebenen Kostenrahmen vollendet.

Die lichte Höhe des neuen Brückenbauwerks an der Oberottmarshauser Straße beträgt 4,50 Meter (bisher 3,93 Meter), die lichte Weite 9,50 Meter (bisher 5,30 Meter). Die Gesamtkosten der Maßnahme (Brücke und Straße) betragen ohne Verwaltungskosten 3,2 Millionen Euro. Davon trägt die Gemeinde gemäß Kostenvereinbarung 71,4 Prozent (ca. 2,3 Millionen Euro). Stemmbar ist das Projekt für die Gemeinde Wehringen, da Fördermittel in Höhe von rund 700.000 Euro seitens des Bayerischen Bauministeriums zugesagt und bereits teilweise ausbezahlt wurden. Daneben wird noch ein Ablösebetrag der Deutschen Bahn in Höhe von ca. 800.000 Euro erwartet, so dass der Gemeindeanteil mit Nebenkosten knapp unter einer Million Euro liegen wird.

Die Gemeinde Wehringen bedankt sich bei der DB-Netz AG für die reibungslose Zusammenarbeit, bei allen beteiligten Firmen, Mitarbeitern und Fördergebern, bei denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die ihren Grund und Boden für den Brücken- und Straßenbau zur Verfügung gestellt haben, beim Gemeinderat, der sich in zahlreichen Sitzungen mit dem Projekt befasst und dieses maßgeblich gestaltet hat, und nicht zuletzt bei allen, die während der Sperrung Umwege in Kauf nehmen mussten. 

 

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